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 |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Weinbewertung Um aus der Fülle des großen Angebots den richtigen Wein herauszufinden, stehen dem Weinliebhaber eine Reihe von Bewertungs-Systemen zur Verfügung.
Das bekannteste sind die von dem Weinkritiker Robert Parker entwickelten „Parker-Punkte“, einer Art Schulnotensystem.
Nachteilig ist dabei, dass die Bewertungskriterein nicht offen gelegt werden.
Hilfreich kann auch das „PAR-System“, entwickelt von Martin Darting, sein. Hierbei wird die Bewertung anhand sensorischer Einzelbetrachtungen vorgenommen. Der Vorteil ist, dass die Bewertung für den Konsumenten transparent bleibt.
In der Zeitschrift wein.pur bewerten qualifizierte Weinjournalisten neue und etablierte Weine, in dem „Weingläser“ von 1 (nicht überzeugend) – 5 (erstklassig) vergeben werden.
Im einflussreichen „Gault-Millau WeinGuide “ werden jährlich die besten Weine mit „Trauben“ bewertet. Dabei wird aber weitestgehend dem Parker-System gefolgt.
Das bei Weitem am häufigsten angewendete Bewertungssystem sind nach wie vor die Parker-Punkte.
Das Urteil des Weinkritikers ist die bestimmende Größe im Bereich der Weinbewertung.Dem Schulnotensystem der USA folgend werden dabei dem Wein Punkte zwischen 50 und 100 verliehen, wobei hundert die beste zu erreichende Punktzahl ist.
Weine, die mit einem Pluszeichen versehen sind, haben nach Meinung des Kritikers noch Verbesserungs-Potential durch eine gute Lagerung.
Das Fragezeichen hingegen macht die Skepsis des Kritikers hinsichtlich der Entwicklung deutlich.
In Folge einer regelrechten „Parker-Mania“ wirken sich hohe Punktzahlen fast dramatisch auf die Preisentwicklung einzelner Weine aus.
So verdoppelte sich beispielsweise der Preis des 2003er Montrose innerhalb eines Tages von 60 CHF auf glatte 120 CHF.
In den USA können Weinbauern gar eine Anleitung erwerben, mit der sie ihre Weine durch spezielle Anbau- und Keltertechniken „parkerisieren“ können.
Letztendlich ist aber immer noch der eigene Gaumen der beste Kritiker. Solange der Wein schmeckt ist es schließlich egal, wie hoch er mit dem einen oder anderen System bewertet wurde.
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